Dienstag, 13. Januar 2015

4 Tipps & Tricks wie du deine Kleidung am besten verkaufst



Kleidung verkaufen


Viele werden die Situation kennen - du hast die aussortierte Kleidung fotografiert, beschrieben und auf eine Verkaufsplattform hochgeladen und es tut sich - naja, gar nichts. Entweder sind die Interessenten für unsere Festpreisangebote rar gesäht oder unsere Auktionen erreichen nur Spottpreise, die weit unter unseren Erwartungen liegen. Um dies in Zukunft zu verhindern haben wir dir 4 Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Chancen erheblich steigerst.

Tipp 1: Das Auge kauft mit

Das erste, was der potentielle Käufer von deiner Kleidung sieht, ist das Artikelbild. Deswegen solltest du hierauf besonderen Augenmerk legen. Zuerst einmal die schlimmsten Fehler, die ich anfangs auch gemacht habe und die mir bis heute bei anderen Verkäufern auffallen:

Tipps zum Verkauf von Kleidung
  • Bild 1: Hand aufs Herz: Wie gut kannst du die Farbe dieser Bluse erkennen? Ja, genau - so gut wie gar nicht. Das liegt an der viel zu dunklen Belichtung. Mache deine Fotos am Besten immer tagsüber bei Sonnenlicht, damit man die Farben auch gut erkennt. 
  • Bild 2: Ein weiterer häufiger Fehler: Der falsche Hintergrund. Wähle am Besten neutrale, helle Hintergründe. Der Boden deiner Wohnung eignet sich dafür meist weniger.
  • Bild 3: Deine Kleidung sollte nie knittrig sein. Dies wirkt leider ungepflegt und präsentiert das Kleidungsstück nicht schön.
  • Bild 4: Auch ein typisches Problem: Man erkennt die Form und den Sitz des Kleidungsstückes nicht. Hier helfen Tragebilder oder eine Schneiderpuppe. Außerdem ist das Foto in diesem Fall auch überbelichtet.

Kleidung verkaufen, tipps
  • Bild 1: Deine Käufer freuen sich sehr über Detailbilder und Nahaufnahmen, z.B. von Applikationen oder Taschen. Auch ein Foto des Größenetiketts hilft vielen Käufern sich noch einmal darüber zu vergewissern, ob das Kleidungsstück auch richtig beschrieben wurde. Mache also neben einem Foto, das die Ware im Ganzen zeigt auch immer Fotos von Details.
  • Bild 2: Hier wurde ein neutraler, heller Hintergrund gewählt. Die volle Aufmerksamkeit liegt nun bei den Schuhen. Du kannst hierfür etwa ein weißes Laken, eine helle Tischoberfläche oder eine neutrale Wand verwenden.
  • Bild 3: Zur Präsentation eignen sich Schneiderpuppen besonders gut, da man dann den Sitz des Kleidungsstücks sieht. Diese Puppen gibt es in allen Konfektionsgrößen. Meine Puppe habe ich hier gekauft. Wenn sich eine solche Investition für dich nicht lohnt, kannst du die Kleidungsstücke auch ordentlich aufbügeln und dein Angebot ggf. durch Bilder, auf denen du den Artikel trägst, ergänzen. 

Tipp 2: Die richtige Beschreibung & Überschrift

Nun widmen wir uns der Beschreibung und der Überschrift deines Artikels. Diese sorgen dafür, dass dein Artikel auch von den potentiellen Käufern gefunden wird. Sie sollten also alle wesentlichen Informationen und gängige Schlagwörter enthalten.

Die Maße sind bewusst kursiv gehalten. Sie sind kein unbedingtes Muss, erleichtern aber dem Käufer die Entscheidung. Bei Schuhen bietet es sich etwa an die Absatzhöhe anzugeben.

Mit der Angabe der Marke ist schon ein großer Schritt getan. Viele Käufer suchen explizit nach Kleidungsstücken einer bestimmten Marke und finden nun deinen Artikel. Es gibt jedoch auch viele Käufer, die nach anderen Suchkriterien vorgehen. Diese können deinen Artikel finden, wenn du folgendes angibst:

  • Das Material: Dein Artikel ist aus Seide, Samt oder Jersey? Gib das am Besten an. Viele Käufer wollen explizit ein Kleidungsstück aus einem bestimmten Material und suchen danach. 
  • Der Schnitt: Unter "Kleid" wird kaum einer deinen Artikel suchen. Gib deswegen am Besten auch noch an, welchen Schnitt dein Kleidungsstück hat. Hat es ein Schößchen? Ist es gerade geschnitten oder hat es eine A-Linie? Ist es ein Skaterkleid? Oder hat es einen Empire-Schnitt? Anhaltspunkte für mögliche Suchwörter findest du hier. Wenn du dich mit den Begrifflichkeit nicht genau auskennst, frage am Besten andere um Rat. Du darfst auch gerne mich fragen ;)
  • Der Stil: Neben dem Schnitt kann auch der Stil des Kleidungsstücks ein wichtiges Suchwort sein. Denke dabei immer auch an die Zielgruppe, die ein solches Kleidungsstück tragen würde. Beispiele: Gothic, Hippie, Rocker
  • Das Muster: Wenn dein Kleidungsstück ein bestimmtes Muster hat, etwa gepunktet ist oder Streifen hat, lohnt es sich auch dies anzugeben. Am Besten du gibst dies in dieser Form  an: "gepunktet, Punkte oder Blumen, geblümt" - Beides sind Varianten, die gerne gesucht werden.

Am Besten versuchst du dich also bei jedem deiner Artikel in einem kleinen Brainstorming, welche Begriffe dazu als Suchbegriff passen könnten. Was du jedoch vermeiden solltest ist "Suchwort-Spam", also das Benutzen von Suchbegriffen, die gar nicht zu deinem Artikel passen oder die Verwendung von falschen Markennamen. Letzteres ist sogar ein Verstoß gegen Markenrechte.


Top Tipp: Wenn du auf Ebay verkaufst, musst du alle wichtigen Schlagwörter in den Titel des Artikels packen. Grund hierfür ist, dass Ebay in seiner Standardsuche nur die Titel durchsucht. Erst in der erweiterten Suche kann man einstellen, dass auch die Beschreibung durchsucht wird. Da dies aber kaum jemand macht, müssen alle Suchbegriffe schon in der Überschrift aufgeführt sein. 


Tipp 3: Die richtige Plattform für deine Ware

Für jeden Artikel gibt es die richtige Plattform. Nur ist es nicht immer der gleiche. Ob Ebay oder Kleiderkreisel eher für dein Kleidungsstück geeignet ist, erkläre ich dir hier. Wenn du es mit dem Verkauf besonders eilig hast, lohnt es sich auf jeden Fall, deinen Artikel auf mehreren Plattformen gleichzeitig anzubieten. Vergiss dann nur nicht, deinen Artikel bei erfolgreichem Verkauf von den anderen Plattformen zu entfernen.

Tipp 4: Ein kleines bisschen Realismus beim Preis

Sollte der Verkauf trotz all dieser Tipps trotzdem nicht funktionieren, würde ich den Preis kritisch überdenken. Ich frage mich bei jedem Kleidungsstück immer: "Wie viel würde ich selbst dafür noch ausgeben?" Für modischere Sachen kannst du natürlich einen höheren Preis verlangen als für Basic-Teile oder ältere Sachen. Grundsätzlich ist es aber unrealistisch einen Preis anzusetzen, der nah am Neupreis liegt. Dann hat der Käufer wenig Anreiz deine Ware zu kaufen - schließlich hat er bei dir im Gegensatz zu den gewerblichen Händlern kein Rückgaberecht. 
Vor dem Verkauf lohnt es sich auch immer andere Angebote zu sichten. Du kannst dir etwa ähnliche beendete Auktionen auf Ebay ansehen um etwas Gespür für den richtigen Preis für deine Ware zu bekommen.

Ich hoffe, dass dir diese kleinen Tipps in Zukunft beim Verkaufen helfen. Jetzt kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen!

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Kommentare:

  1. schöne Tipps :) Vielleicht such ich auch mal wieder Sachen in meinem Kleiderschrank, die ich nicht oft trage und verkauf sie.

    Liebe Grüße, Mella
    http://sophieoriginals.blogspot.de/

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  2. Danke für die Tipps! Eine schöne Schneiderpuppe suche ich selbst schon lange. In vielen Möbelhäusern gibt es zum Teil auch sehr schöne Varianten, die nicht sehr teuer sind. Einen schönen Sonntag wünsche ich dir :)

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